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Zielsetzung
Zur Persönlichkeitsbildung tragen die Qualifizierungsmaßnahmen bei, auf die jede und jeder freiwillig Engagierte Anspruch hat. Neben einer Grundschulung können auch Kurse zur persönlichen Kompetenzbildung belegt werden. Wer sich für mindestens ein halbes Jahr verpflichtet, hat Anspruch auf fünf Bildungstage; wer ein ganzes Jahr mitwirken möchte, kann zehn Bildungskurse besuchen.
Freiwilligendienste sind immer als Bildungsangebote zu verstehen. Sie eröffnen die Chance zum informellen Lernen, indem Freiwillige das Spektrum ihrer persönlichen Lebenserfahrungen durch die Erfahrungen im Einsatz erweitern. Und sie bieten Zugänge zu systematischem Lernen in außerschulischen und außerberuflichen Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.
Unter diesem Motto hat das Paritätische Bildungswerk (PBW) als Qualifizierungsträger der Freiwilligendienste aller Generationen in Baden-Württemberg ein Qualifizierungsprogramm entwickelt mit dem das Lernen in den Freiwilligendiensten unterstützt, reflektiert und ergänzt wird. Im Mittelpunkt stehen die Freiwilligen selbst, die mit den Angeboten einerseits ihr Verständnis von Bürgerengagement und Bürgergesellschaft erweitern können und andererseits Sicherheit in ihren Tätigkeitsfeldern stärken und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können.
Die Freiwilligen anleitende und begleitende Fachkräfte können Angebote wahrnehmen, die ihr Verständnis von Bürgerengagement und die fachliche Begleitungskompetenz von Freiwilligen erweitern und vertiefen können.
Trägerverantwortliche und Schlüsselpersonen in Kommunen, Verbänden und Wirtschaftsunternehmen können die strategische Ausrichtung ihrer Einrichtungen überdenken und Profile entwickeln oder erweitern, wie sie ihre Organisations- und Personalstruktur mit Freiwilligen gestalten wollen.
Für die genannten Personenkreise wurden sogenannte Grundmodule entwickelt, die im folgenden im Überblick dargestellt werden und die unter bestimmten Voraussetzungen abgerufen werden können. Diese können um weitere Wahl- oder Fachmodule ergänzt werden, die von den Trägern des FdaG entwickelt und angeboten werden.
Zur Durchführung:
Das PBW organisiert die Durchführung der Grundmodule auf Anfrage möglichst ortsnah. Die Anfrage kann direkt an das PBW oder auch an Personen im mobilen Kompetenzteam gerichtet werden. Voraussetzung für die Durchführung ist eine Mindestteilnehmerzahl von 15. Die TN eines Kurses können von unterschiedlichen Trägern und Einsatzstellen kommen. Es gibt Grundmodule für Freiwillige im FdaG, für anleitende und begleitende Fachkräfte im FdaG und für Trägerverantwortlich und Schlüsselpersonen. Die Module sind jeweils gekennzeichnet, für welche Personengruppe das Angebot geeignet ist( es gibt auch Angebote, die für mehrere Personengruppen geeignet sind).
Wenn mindestens 15 TN in einer Region für ein bestimmtes Modul angemeldet sind organisiert das PBW die Durchführung, organisiert die geeigneten Räumlichkeiten, den/die Referent/in und alles Weitere, was zur Durchführung notwendig ist. Das PBW stellt über die Referentin sicher, dass die Veranstaltung entsprechend dokumentiert wird.
