Nachtcafé in der Bahnhofsmission Tübingen

Ziele des Engagements / Was soll mit den Maßnahmen bewirkt werden?

  • Menschen in besonderen Lebenslagen auch abends eine Anlaufstelle bieten, wenn alle anderen sozialen Einrichtungen der Stadt bereits geschlossen haben.
  • Die Gäste erleben hier, dass sie wahrgenommen und respektiert werden.
  • Sie finden in den kalten Abendstunden und im Winter für einen gewissen Zeitraum Schutz und Wärme.
  • Für Mitarbeitende kann es ein Lernfeld sein, in dem sie niederschwellige soziale Arbeit kennen lernen. Sie kommen mit Lebensfeldern und Menschen in Berührung, die im normale Beruf- oder Ausbildungsalltag nicht vorkommen. Sie können sich hier wichtige Softskills wie soziale und emotionale Kompetenzen aneignen. 

Wer / was soll erreicht werden mit dem Engagement?  

  • Einsamen, psychisch Kranken und Suchtkranken in den Abendstunden einen Ort anbieten, an denen sie sich ausruhen können, an dem ihnen jemand zuhört oder mit einem Tipp weiterhilft.
  • Ein nichtkommerzielles Nachtcafe für „unruhige Nachtwanderer“, aber auch für Reisende, die lange Wartezeiten überbrücken müssen oder dem Trubel des Bahnhofs entgehen wollen.
  • Ebenso soll es Anlaufstation für in Not geratene Jugendliche und junge Erwachsene sein, die sich abends am Bahnhofsplatz aufhalten.

Welche Freiwilligen werden angesprochen?

Alle Menschen, die Interessen an einem freiwilligen Engagement in einem kleinen, sozialen Cafébetrieb haben und sich auf Menschen einlassen können, die sich in einer besonderen Lebensphase befinden.

Öffnungszeiten des Nachtcafés:
Mittwoch bis Sonntag, 17.30 – 22.00 Uhr

Wie werden die Freiwilligen begleitet?

Es gibt Einführungsschulungen, regelmäßige Supervisionsangebote und Teambesprechungen. Fortbildungen in Gesprächsführung, Umgang mit psychisch Erkrankten.
Die hauptamtliche Mitarbeiterin Sylvia Takacs ist die Ansprechpartnerin für alle Belange.

Kurze Beschreibung der Tätigkeit der Freiwilligen:

Die Gäste des Nachtcafés kommen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen zu uns. Darauf müssen die Freiwilligen reagieren, sei es mit konkreten Beratungsgesprächen bezügl. Lebenskrisen, um Anlaufstellen zu finden, die hier professionell begleiten können. Oder aber mit einem seelsorgerlichen Gespräch und einem offenen Ohr, da die Hilfesuchenden oft niemanden haben, mit dem sie einfach einmal über ihr Leben sprechen können.

Manchmal ist auch gemeinsames Schweigen angebracht und die Gäste möchten einfach etwas Warmes trinken oder haben Hunger. Wenn keine Gäste im Café sind, sind die Mitarbeitenden auch rund um den Bahnhof unterwegs und sind für Hilfesuchende ansprechbar.

Träger des Projektes:

Bahnhofsmission Tübingen
Verein für Internationale Jugendarbeit Stuttgart
Moserstr. 10
70182 Stuttgart

Ansprechpartnerin:

Frau Sylvia Takacs, Tel.: 07071/33556
E-Mail: tuebingen@bahnhofsmission.de

Website:

 www.vij-stuttgart.de/einrichtungen/bahnhofsmission/bm-tuebingen.html

 

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