Login:
MigrantInnen mischen mit

Ziele des Engagements
Was soll mit den Maßnahmen bewirkt werden?
Ziel des Projektes ist die Solidarisierung von jungen Frauen mit Migrationshintergrund und ihren Familien untereinander und das Kennenlernen sowie die Begegnung mit Anderen. Mit Hilfe des Projektes sollen junge Frauen mit ihren Familien animiert werden, sich aus ihrem gewohnten und fixierten Kulturkreis zu lösen und neue Kontakte zuzulassen.
Indikator für den Erfolg des Projekts wird die Frage sein, ob es gelungen ist, dass sich Frauen verschiedener Herkunftsgruppen untereinander öffnen, gemeinsam etwas erleben, Spaß miteinander haben und daneben noch etwas schaffen, was ihre Anliegen in die Gemeinden bringt.
Die Vernetzung in bestehende kommunale Aktivitäten sind ein wesentlicher Bestandteil des Projektes.
Die Freiwilligen leisten ein bürgerschaftliches Engagement. Durch das Projekt helfen sie MigrantInnen und ihren Familien, Kontakte zu ermöglichen. Einerseits zu Menschen in ähnlichen Lebenssituationen, andererseits zu Vereinen und Institutionen des gesellschaftlichen Lebens.
Wer / was soll erreicht werden mit dem Engagement?
Vielfältige Interessen und Fähigkeiten der ProjektteilnehmerInnen sind die zentrale Grundidee des Projekts. Migrantinnen vernetzen sich durch die Weitergabe ihrer eigenen Fähigkeiten. Sie sind Expertinnen in ihren jeweils eigenen Bereichen.
Einfache Bereiche aus dem Lebensalltag von jungen Frauen und ihren Familien sind Gegenstand unserer Projetidee. Im Vordergrund steht ein offenes und kommunikatives Miteinander. Migrantinnen zeigen ihre Stärken und lassen teilhaben an ihrem Leben.
Inhaltliche Schwerpunkte ergeben sich aus der multikulturellen Begegnung der Teilnehmer untereinander und die Förderung von Kontakten zwischen Migrantenfamilien und den bestehenden Vereinen und Institutionen.
Die Freiwilligen sind unter anderem verantwortlich für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen. So konnte beispielsweise ein internationales Café im Bonndorfer Familienzentrum angeboten werden, bei dem eine Referentin über kulturelle Unterschiede, das typisch Deutsche und manchmal amüsante Missverständnisse gesprochen hat.
Außerdem konnten die Freiwilligen eine Kooperation mit dem örtlichen Schwarzwaldverein entstehen lassen. Im Sommer wird es eine geführte Wanderung speziell für Migrantenfamilien geben.
Welche Freiwilligen werden angesprochen?
Es werden vornehmlich junge Frauen mit Migrationshintergrund angesprochen.
Wie werden die Freiwilligen begleitet?
Die Freiwilligen arbeiten eng mit der zuständigen Stelle bei der Stadtverwaltung und der örtlichen Mitarbeiterin des Caritasverbandes Hochrhein zusammen.
Kurze Beschreibung der Tätigkeit der Freiwilligen
Die Freiwilligen bilden zusammen mit den Hauptamtlichen Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der örtlichen Caritas-Stelle den Koordinierungskreis für das Projekt.
Ihre Aufgaben bestehen in der Findung von konkreten Projektinhalten, der Planung und Durchführung von Veranstaltungen sowie der Reflexion des Projektes.
Träger des Projektes
Träger des Projektes ist die Stadt Bonndorf im Schwarzwald.
Vernetzung
Es findet eine umfassende Vernetzungsleistung statt. Im Koordinierungskreis treten die Freiwilligen, die Stadtverwaltung und die Caritas zusammen. Hier vernetzen sich Bürger mit der öffentlichen Verwaltung und einem Sozialverband.
Durch die Anbindung des Projektes an bestehende Strukturen geschieht Vernetzung auf einer neuen Ebene. Vereine und Verbände nehmen an dem Projekt Teil, neue Kontakte werden geknüpft und ein wichtiges Signal in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt.
Wer beteiligt sich?
Es beteiligen sich verschiedene Landfrauenvereine, der Ortsverband vom Schwarzwaldverein sowie das Familienzentrum Bonndorf. Weitere Kooperationen sind in Planung.
Ansprechpartner
Stadt Bonndorf i. Schw.
Bonndorfer Netzwerk Idee
Felix Schüle
Martinstraße 8
79848 Bonndorf
(0 77 03) 93 80 17
ev. Web site
